Claudia Rittaler arbeitet seit über 20 Jahren am skbs und hat sich von der Anästhesie-Einsteigerin zur Praxisanleiterin und stellv. Leitung der Anästhesiepflege entwickelt. Ivan Sazdovski ist neu im Team und wechselte als Oberarzt der Thoraxchirurgie aus Berlin nach Braunschweig, um die vielfältigen fachlichen Möglichkeiten eines Maximalversorgers kennenzulernen und seine Expertise in einem neuen Umfeld weiterzuentwickeln. Im Interview erzählen beide, was sie mit dem skbs verbindet und welche Erfahrungen ihren Weg geprägt haben.

„Ich bin mit Herz und Seele Anästhesieschwester und liebe es, im OP zu sein. In diesem Beruf und mit diesem Team zusammenarbeiten zu dürfen, erfüllt mich immer wieder mit Freude."
– Claudia Rittaler
Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie und welche Aufgabe haben Sie am skbs?
Claudia Rittaler: Mein Name ist Claudia Rittaler. Ich bin seit 2003 am skbs und arbeite in der Anästhesie am Standort Fichtengrund 1. Aktuell unterstütze und vertrete ich die Leitung der Anästhesiepflege. Außerdem begleite ich ATA-Auszubildende sowie internationale ATA, die bei uns ihre Anerkennung absolvieren. Darüber hinaus arbeite ich in den Fachweiterbildungen OP/Endoskopie und Anästhesie- und Intensivpflege mit und unterstütze dort mit Unterrichtseinheiten und Praxisanleitungen.
Ivan Sazdovski: Ich bin Ivan Sazdovski, ursprünglich aus Mazedonien, und habe dort meine ersten Erfahrungen in der Thoraxchirurgie gesammelt. Mein Weg führte mich anschließend über Cottbus an die Evangelische Lungenklinik Berlin-Buch, wo ich meine Facharztweiterbildung absolvierte. Mein Schwerpunkt liegt in der minimalinvasiven Thoraxchirurgie. Gleichzeitig ist mir eine exzellente Patientenversorgung besonders wichtig. Moderne chirurgische Verfahren und eine individuelle Betreuung gehören für mich zusammen. Ich freue mich sehr, seit Kurzem als Oberarzt in der Thoraxchirurgie Teil des skbs-Teams zu sein, sowie auf die spannenden Aufgaben, die mich hier erwarten.
Frau Rittaler, Sie arbeiten seit über 20 Jahren am skbs. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag?
Allerdings! Mein erster Arbeitstag war sehr aufregend. Ich hatte bereits einige Jahre Berufserfahrung in der Intensivpflege, aber kaum Erfahrung in der Anästhesie. Außerdem hatte ich bis dahin nur in Häusern der Grund- und Regelversorgung gelernt und gearbeitet. Das skbs war für mich der erste Schritt in ein Haus der Maximalversorgung – und damit auch eine neue fachliche Herausforderung.
Herr Sazdovski, erzählen Sie uns von Ihrem Anfang am skbs. Wie wurden Sie von Ihren neuen Kolleginnen und Kollegen in der HTG-Klinik aufgenommen?
Ich habe viele neue Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und mich im Team schnell willkommen und herzlich aufgenommen gefühlt. Natürlich lernt man in einem neuen Haus nicht nur die Menschen kennen, sondern auch Abläufe und Prozesse. Bisher klappt das sehr gut und ich versuche dabei, mich im Klinikalltag nicht zu verlaufen. Zum Glück helfen meine Kolleginnen und Kollegen jederzeit gerne weiter. Die Zusammenarbeit funktioniert auf allen Ebenen sehr gut. Besonders schätze ich den respektvollen und offenen Umgang miteinander. Das hat mir den Einstieg deutlich erleichtert und dazu beigetragen, dass ich mich in kurzer Zeit sehr gut eingelebt habe.
Frau Rittaler, Sie haben viele Entwicklungen am skbs miterlebt. Welche Momente oder Herausforderungen sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Eine der größten Herausforderungen war meine Führungsrolle im Funktionsdienst: Die Balance zwischen der direkten Patientenversorgung und der Verantwortung für ein großes Team zu finden. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig gemeinsames Handeln und verantwortungsvolle Lösungen sind.
Besonders wichtig war für mich immer die Zusammenarbeit im Team. Gerade während meiner Zeit als Leitung der Anästhesiepflege habe ich erlebt, wie wertvoll ein Team ist, das auch in schwierigen Situationen zusammenhält, und bei dem der Humor nicht verloren geht. Das findet man nicht überall.
Herr Sazdovski, Sie sind erst vor Kurzem zum skbs gekommen. Was hat Sie für den Wechsel überzeugt und wie erleben Sie das Klinikum bisher?
Mich haben vor allem der unkomplizierte Bewerbungsprozess und die wertschätzende Kommunikation mit meinen neuen Vorgesetzten und der Personal- und Recruitingabteilung überzeugt. Die Unterstützung beim Umzug nach Braunschweig hat mir den Start erleichtert, sodass ich mich schnell auf meine neuen Aufgaben konzentrieren konnte.
Das skbs ist im Vergleich zu meiner vorherigen Klinik deutlich größer. Mittlerweile finde ich mich aber immer besser zurecht und die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf dem Weg zur richtigen Station falsch abbiege, nimmt von Woche zu Woche deutlich ab. (lächelt) Was ich besonders schätze, ist die Größe und Struktur eines Maximalversorgers. Dass nahezu alle Fachdisziplinen unter einem Dach vertreten sind, erleichtert die interdisziplinäre Zusammenarbeit enorm und kommt letztlich auch unseren Patientinnen und Patienten zugute.
„Als Maximalversorger arbeitet man mit modernen Behandlungsmethoden und aktuellen Technologien und hat gleichzeitig die Möglichkeit, sich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln.“
- Herr Sazdovski
Frau Rittaler, wenn Sie auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurückblicken: Was hat sich im skbs am stärksten verändert und was motiviert Sie nach all den Jahren noch jeden Tag?
Der zunehmende wirtschaftliche Druck stellt viele Bereiche vor Herausforderungen und ist auch im OP-Bereich spürbar. Die steigenden Anforderungen bei gleichzeitig begrenzten Personalressourcen erfordern von uns als Team immer wieder neue Lösungen.
Was mich bis heute motiviert, ist meine Liebe zu diesem Beruf. Ich bin mit Herz und Seele Anästhesieschwester und liebe es, im OP zu sein. In diesem Beruf und mit diesem Team zusammenarbeiten zu dürfen, erfüllt mich immer wieder mit Freude. (lächelt)
Herr Sazdovski, während Frau Rittaler auf zwei Jahrzehnte am skbs zurückblickt, stehen Sie noch am Anfang Ihres Karriereweges in unserem Klinikum. Welche Ziele setzen Sie sich für die kommenden Monate?
Für die kommenden Monate wünsche ich mir, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln, meine Erfahrungen einzubringen und in meiner neuen Rolle als Oberarzt weiter zu wachsen. Gleichzeitig möchte ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen die hohe Qualität der Patientenversorgung weiter stärken und die Thoraxchirurgie am Klinikum zukunftsorientiert weiterentwickeln.
Frau Rittaler, wenn Sie Ihre Laufbahn am skbs in wenigen Worten beschreiben müssten, wie würden diese lauten?
Vom Anfänger zum Experten!
Herr Sazdovski, was würden Sie Menschen mit auf den Weg geben, die ebenfalls ihre Laufbahn am sksb beginnen möchten?
Das Klinikum bietet sehr gute berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Als Maximalversorger arbeitet man mit modernen Behandlungsmethoden und aktuellen Technologien und hat gleichzeitig die Möglichkeit, sich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus schätze ich das angenehme Arbeitsklima und die kollegiale Zusammenarbeit. Für mich ist das eine Kombination, die den Start an einem neuen Klinikum besonders attraktiv macht.
Frau Rittaler und Herr Sazdovski haben zwei unterschiedliche Wege, die doch durch gemeinsame Werte verbunden sind. Ihre Geschichten machen deutlich, dass Menschen aus unterschiedlichen Gründen zum skbs kommen und aus denselben Gründen bleiben: weil sie hier Perspektiven, Zusammenhalt und die Möglichkeit finden, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Dein Weg ans skbs
Am skbs können Menschen ihre beruflichen Ziele verwirklichen – unabhängig davon, ob sie bereits viele Jahre Teil des Klinikums sind oder gerade erst ankommen.
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